Seminar

Funk- und Fernmeldeseminar

Am 13/14. Oktober 2006 hat die Unterstützungsgruppe - Einsatzleitung  UGrEL-Fw der Feuerwehr der Stadt Heinsberg und die IuK- Einheit des Kreises Heinsberg ein gemeinsames Seminar absolviert.

Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper, der Aufgrund eines beruflichen Termins nicht zu Beginn der Veranstaltung anwesend sein konnte, ließ es sich aber nicht nehmen doch kurz einige Worte an die Teilnehmer und Ausbilder des Seminars zu richten. KBM Prömper betonte seine Freude über die hohe Teilnehmerzahl aus beiden Gruppierungen. Stadtbrandinspektor Heinz-Willi Jansen begrüsste die Teilnehmer und Ausbilder des Seminars im Gerätehaus Oberbruch. In seiner kurzen Ansprache äusserte er sich positiv über die entstandene Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis Heinsberg und freute sich über die grosse Anzahl der Teilnehmer. Lehrgangsleiter Wilfried Klaßen sprach anschiessend kurz über das vielseitige Aufgabengebiet in einer IuK- Einheit und dass das Seminar helfen soll eine Grundlage zu schaffen, auf die weitere Ausbildungen aufbauen können.

Nach der Begrüssung begann HaJo Landmesser mit der ersten Unterrichtseinheit zum Thema “Dokumentation in der Fernmeldebetriebsstelle” Hierbei wurden die Dokumente Betrieb-, Störungs.- und Quittungsbuch, sowie Funkplan und Funkskizze behandelt. Einen grossen Teil dieser Unterrichtseinheit nahm der Umgang mit 4 fach Nachrichtenvordrucke und deren Einsatz in der Einsatzleitung ein.
Die nächste Unterichtseinheit beschäftigte sich Wilfried Klaßen mit der Stromversorgung der Einsatzfahrzeuge über Stromerzeuger und der Einspeisung aus einem stationären Stromnetz unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften. Anschliessend wurde über die Anschaltung der Einsatzleitung an das öffentliche Telefonnetz referiert. Hierbei wurden ausführlich der technische und rechtliche Hintergrund beleuchtet.

Am nächsten Tag begann Georg Tholen mit einer ausführlichen Erklärung der gängigen Funkgeräte bei der Feuerwehr. Hierbei wurde besonderer Wert auf die verschiedenen Bauarten und damit einhergehenden unterschiedlichen Bedienungen gelegt.

Hieran anschliessend wurden bei einer Fahrzeug- und Gerätekunde die Einrichtungen des ELW2 des Kreises Heinsberg vorgestellt.

In einer theoretischen Unterrichtseinheit erläuterte Wilfried Klaßen den Gebrauch von taktischen Zeichen und deren Anwendung in der Einsatzleitung und der Fernmeldebetriebsstelle.

In einer praktischen Unterichtseinheit wurde den Seminarteilnehmer die Anschaltung des ELW 1 der Stadt Heinsberg ELW 1 (HS) an das Telefonnetz gezeigt.

Hierzu wurde der Telefonanschluss mit Hilfe von Feldkabel und einer ausreichenden Blitzschutzeinrichtung bis zum ELW1 der Stadt Heinsberg verlegt.

Anschliessend wurde die Amtsleitung an einen Feldfernsprecher mit Amtszusatz betrieben, als auch direkt an die TK- Anlage des ELW 1 (HS) angeschlossen.

Nach einer Mittagspause erfolgte eine Gruppenteilung. Die Mitglieder der IuK- Einheit des Kreis Heinsberg erhielten den Auftrag unter der Leitung von Georg Tholen, Jürgen Spiertz und Wilfried Klaßen eine Drahtverbindungen zwischen dem ELW2 und dem ELW1(HS) herzustellen, sowie die Fernsprechmittel des ELW1(HS) zu erweitern.

Die zweite Gruppe erhielt durch Marcus Franssen und Hajo Landmesser eine Einführung in der auf dem ELW2 genutzten Software zur Verarbeitung von Nachrichtenvordrucken.

Bei einem schriftlichen Leistungsnachweis mussten die Teilnehmer das erworbene Wissen unter Beweis stellen.

Eine Fernmeldebetriebsübung mit mehreren simulierten Ereignissen stellte die praktische Umsetzung unter beweis. Rechts auf dem Bild, Kameraden die Informationen in die Übungslage einspielen.

Abschlussbild des Funk- und Fernmeldeseminars

Sandra Kamp, Rene Hlavsa, Holger Sontopski, Dirk Hansen, Frank Bohnen, Christoph Kanters, Mike Dauvermann (hinten), Walter Koj, Heinrich Jopen, Christoph Rütten (hinten), Willi Dohmen, Sebastian Jansen, Jürgen Spiertz, Hajo Landmesser, Georg Tholen, Wilfried Klaßen, Marcus Franßen (hinten), Andreas Carduck, Heinz Willi Jansen, Gottfried Mannheims